TJORG DOUGLAS BEER Prince Hope 18, 2011
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TJORG DOUGLAS BEER Prince Hope 18, 2011 Prince Hope 10, 2011 Princess Utopia 05, 2011 Inkjet-Druck, Acrylfarbe, Lack, Edding, Pappe, verschiedene Materialien 29,7 x 21 cm 3 Unikate signiert, datiert
je 1450,- inkl. Rahmen
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TJORG DOUGLAS BEER (*1973 in Lübeck, lebt in Berlin) studierte in Hamburg an der Hochschule für Bildende Künste und war u.a. mit Einzelausstellungen in Innsbruck, Sapporo und New York vertreten. Seine drei Jahresgaben sind überarbeitete schwarzweiße Tintenstrahldrucke. Die kränklich-blassen Antlitze von fast erwachsen aussehenden Kinder-Schaufensterpuppen hat BEER bemalt, collagiert und mit alltäglichen Materialien kombiniert. Sie sind als desperate Hoffnungsträger eines verlorengegangenen Kampfes, als Repräsentanten einer stagnierten Jugendbewegung lesbar. Mit poppiger Formensprache und ästhetischer Kraft bringen BEERS Arbeiten aus dem Leben gegriffene Einflüsse in neue Zusammenhänge und überschreiten kunstinterne Diskurse. |
SHANNON BOOL Gaza Zebra, 2011
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SHANNON BOOL Gaza Zebra, 2011 Siebdruck auf Fotoabzug 30 x 20 cm Auflage: 16 + 3 AP signiert 200,-
vergriffen
SHANNON BOOL (*1972 in Kanada, lebt in Berlin) kombiniert in ihren Zeichnungen, Fotogrammen, Gemälden und Skulpturen unterschiedliche Darstellungssysteme der Kunstgeschichte. Das Zusammenspiel von Raum und Perspektive stellt sie dabei in vielen ihrer Arbeiten in den Vordergrund. Ihre Einzelausstellung im Bonner Kunstverein wählte die Perspektive des Harems, um Traditionen der Kunst sowie ihre eigene Position als Künstlerin anzusprechen. Für ihre Jahresgabe hat BOOL einen fotografischen Abzug mit der Technik des Siebdrucks überarbeitet. Der Print zeigt einen Esel, der als Zebra angemalt ist. Die Künstlerin bezieht sich auf die Situation im Zoo von Gaza, der während des Embargos seine verstorbenen Zebras nur mit angemalten Eseln ersetzen konnte, und spricht so eine politische Frage auf poetische Weise an.
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ANDRÉ BUTZER o. T., 2008
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ANDRÉ BUTZER o. T., 2008 Aquarell auf Papier 29,7 x 21 cm 3 Unikate signiert, datiert
1700,-
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Ob er, wie der selbstgewählte Titel seiner diesjährigen Einzelausstellung in der kestnergesellschaft, Hannover, behauptete, „Der wahrscheinlich beste abstrakte Maler der Welt“ ist, lässt sich schwer sagen. Doch zählt ANDRÉ BUTZER (*1973 in Stuttgart, lebt in Rangsdorf bei Berlin) sicherlich zu den spannungs- und abwechslungsreichen Malern der jüngeren Generation. Ironisch nähert er sich der Geschichte, den Künstlervorstellungen sowie dem Kunstsystem und arbeitet mit einer geometrisch minimalen bis wild gestischen Bildsprache. Die Unikate der Jahresgaben bestechen in ihrer expressiven Ausdruckskraft und zugleich farbigen Sensibilität. |
PETRIT HALILAJ Kostërrc, 2011
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PETRIT HALILAJ Kostërrc, 2011 Pigmentdruck auf Rag Papier 42 x 59,4 cm Auflage: 10 + 5 AP signiert, nummeriert
500,-
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Im Kunstverein nahm PETRIT HALILAJ (*1986 in Runik, Kosovo, lebt in Berlin, Mantova und Runik) an der Ausstellung ERNSTE TIERE teil und erhielt internationale Aufmerksamkeit u.a. bei der Berlin Biennale. Seine Praxis enthält eine stark biographische Dimension und bezieht sich auf Erfahrungen, die mit seiner Familie und seiner Heimat verbunden sind. Für die Jahresgabe nahm der Künstler als Ausgangspunkt eine Fotografie des elterlichen Gartens, in dem er für ein Kunstprojekt sechs Tonnen Erde ausgegraben und auf Reisen geschickt hat. Das Projekt rückte Heimatvorstellungen in den Fokus und war in unterschiedlichen Versionen auf der Kunstmesse Basel sowie im Bonner Kunstverein zu sehen. Aufnahmen des Gartens wurden für seine Jahresgabe mit Skizzen von dem Gerüst überarbeitet, welches zur Präsentation der Erde diente und in der Ausstellungshalle des Kunstvereins zu sehen war. |
WERNER HAYPETER 41,6 x 41,6, 2011
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WERNER HAYPETER 41,6 x 41,6, 2011 MDF geölt Höhe 44,2 cm, Tiefe 4,9 cm, Breite variabel Auflage: 6, davon 2 für den Bonner Kunstverein signiert, datiert, nummeriert
2800,-
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WERNER HAYPETER (*1955 in Helmstedt, lebt in Bonn und Düsseldorf) hat für die Jahresgaben ein Objekt aus geöltem MDF geschaffen. Kreisförmige Aussägungen binden die dahinterliegende Wand ins Werk ein. Drei der fünf in den Maßen und Aussägungen identischen Platten können verschoben werden, verschiedene Konstellationen bilden und mit Raum, Licht sowie Betrachter interagieren. Das Spiel mit Oberfläche, Schichtung und Transparenz ist wiederkehrendes Thema im Werk des Künstlers. HAYPETERS präziser und poetischer Umgang mit einfachen Materialien, klaren Formen und Maßen erschließt dem konstruktivistischen Ansatz neue Ebenen und wurde zuletzt im forum für experimentelle architektur, Museumsquartier Wien, vorgestellt. |
ANDY HOPE 1930 Spider, 2009
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ANDY HOPE 1930 Spider 2009 Collage, Filzstift auf Papier 29,7 x 21 cm 3 Unikate signiert
1500,-
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ANDY HOPE 1930 (*1968 in München, lebt in Berlin) studierte an der Akademie der Bildenden Künste München sowie am Chelsea College of Art and Design in London. In der Vielschichtigkeit seiner künstlerischen Mittel unterläuft ANDY HOPE 1930 formale wie inhaltliche Kategorisierungen und entwickelt eine komplexe Ikonographie. Bekannt wurde er u.a. durch seine fiktional-realen Welten, die in populärkulturellen Quellen wie B-Movies, Comics oder im Science-Fiction-Genre gründen und, wie er es selber beschreibt, „labyrinthische Unendlichkeit“ schaffen. Seine Jahresgabe besteht aus Papierarbeiten, die auf dem Archetypus des Superhelden basieren und die Fantasie von Supermächten mit dem Zeichnen verbinden. |
JUDITH HOPF Vier bis Neun, 2008
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JUDITH HOPF Sieben bis Neun, 2008 Null, 2008 Vier bis Neun, 2008 Holzschnitt 50 x 35 cm 3 Prints in einer Auflage von 3 + 1 AP davon 1 Auflage für den Bonner Kunstverein mit Zertifikat
je 1500,-
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Als Jahresgabe hat JUDITH HOPF (*1969 in Karlsruhe, lebt in Berlin) drei Holzschnitte hinterlassen, die sich im Zuge ihrer Auseinandersetzung mit hoch abstrakten Formeln und Ideen entwickelt haben. Die Künstlerin beschäftigt sich mit theoretischen Elementen, indem sie diese in einer praktischen Arbeit mit einfachen Materialien umsetzt. Verbunden mit dem Video "Zählen", das in der Ausstellung ERNSTE TIERE zu sehen war und in dem ein rechnendes Pferd den Hauptcharakter bildete, zeigen die Siebdrucke verschiedene Zahlenkombinationen. Neben ihrem untypischen, formalen Umgang mit Ziffern hinterfragt die Künstlerin die Strenge von Formeln. |
NADIRA HUSAIN o. T., 2011
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NADIRA HUSAIN o. T., 2011 Siebdruck, einzeln mit Tinte überarbeitet 3 verschiedene Motive 59,5 x 42 cm Auflage: 10, davon 9 für den Bonner Kunstverein signiert, datiert, nummeriert
400,-
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NADIRA HUSAIN (*1980 in Paris, lebt in Berlin und Paris) hat als Jahresgabe Siebdrucke mit Unikatcharakter angefertigt. Ihre künstlerische Praxis ist stark von ihrer Auseinandersetzung mit der Miniaturkunst geprägt und zeigt bisweilen einen hemmungslosen Umgang mit Farben. Figurative, pflanzliche wie architektonische Elemente vermischen sich in ihren Collagen und Zeichnungen, in welchen die Künstlerin alle Motive gleichwertig behandelt. In ihrer Jahresgabe überlagern sich Körperteile, abstrakte Gestalten und Farbflächen. Sie erzeugen ein Netz von schmalen Linien, die das gesamte Bild überziehen und zu einem ornamentalen Muster machen. |
ANNETTE KELM Untitled, 2011
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ANNETTE KELM Untitled, 2011 C-Print ca. 24 x 30 cm Auflage: 15 + 5 AP, davon 14 für den Bonner Kunstverein signiert, datiert, nummeriert
800,-
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ANNETTE KELM (*1975 in Stuttgart, lebt in Berlin) nimmt an der Doppelausstellung HALLO ABER mit MICHAELA MEISE teil. Bekannt wurde sie mit ihren konzeptuellen Fotografien. Ihr Werk für die Jahresgaben zeigt einen Hufeisenmagneten, dessen knallige Farben ursprünglich physikalische Eigenschaften symbolisieren. Das Objekt wird vor einem sanft-farbigen Hintergrund positioniert. Dieser lässt das gesamte Bild wie ein Porträt wirken und verleiht dem Magneten eine beinahe existenzielle Dimension. |
ANDREAS LORENSCHAT »Once upon a time ...«, 2011
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ANDREAS LORENSCHAT »Once upon a time ...«, 2011 PVC-Klebefolie auf Glas, gerahmt 40 x 40 cm Auflage: 5 + 2 AP, davon 1 für den Bonner Kunstverein signiert, nummeriert
800,- inkl. Rahmen
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Die Werke des Künstlers ANDREAS LORENSCHAT (*1973 in Heilbronn, lebt in Karlsruhe) bewegen sich zwischen Schrift, Bild und Gedankenbild. Hinter den minimalistischen Arbeiten in den Medien Video, Fotografie, Lyrik, Textarbeit und Objekt verbirgt sich eine Poesie, die es für den Betrachter als Dialogpartner zu entdecken gilt. Die Jahresgabe »Once upon a time ... « zeigt schwarze Klebebuchstaben, die in einem Loop über Vorder- und Rückseite des Rahmenglases laufend aufgeklebt wurden. Das Werk verweist auf das Wiederholungs- oder Unendlichkeitsprinzip des Möbiusbandes und auf eine Selbstreferenzialität. |
MICHAELA MEISE Kopf, 2011
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MICHAELA MEISE Kopf, 2011 ø 9,5 cm Ton, Glasur Serie von 15 + 5 AP, davon 14 für den Bonner Kunstverein nummeriert
800,-
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MICHAELA MEISE (*1976 in Hanau, lebt in Berlin) untersucht in ihrer künstlerischen Praxis Prinzipien skulpturaler und architektonischer Anordnungen, sowohl unter der Perspektive ihrer gestalterischen Möglichkeiten als auch in Bezug auf ihre politischen und sozialen Kontexte. Ihre Arbeiten beziehen sich auf Aspekte einer minimalistischen Kunst, die sie auf den alltäglichen Wohn- und Lebensraum überträgt. Mit diesem 'angewandten Minimalismus' gelingt es MEISE, an Momente privater Erinnerung anzuknüpfen. In raffinierter Einfachheit kombiniert sie in ihrer Jahresgabe die reduzierte Form eines Gesichtes mit einer glänzenden farbigen Glasur. In Anlehnung an ihre Auseinandersetzung mit dem Lachen in der Bildhauerei untersucht die Künstlerin in dieser comichaften Form Bereiche des Albernen. |
HELEN MIRRA Steglitz 31 July, 2010
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HELEN MIRRA Steglitz, 31 July, 2010, aus der Werkreihe „7 x 5000 Schritte in Berlin“ Öl auf Leinen 40 x 32,5 cm 4 Unikate signiert, datiert 1500,-
vergriffen
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Bis zum 20. November waren die FIELD RECORDINGS 1-3 im Bonner Kunstverein zu sehen. Fünf Unikate der neuen Werkgruppe von HELEN MIRRA (*1970, lebt in Cambridge, Mass.) können bei den diesjährigen Jahresgaben erworben werden. Die Arbeiten entstanden während der ‚walks’ der amerikanischen Künstlerin, die sie um Bonn, Berlin und Zürich unternahm. In Anlehnung an die Techniken der Frottage und des japanischen Gyotaku druckte sie dabei stündlich Fundstücke auf mitgeführten Leinenstoff. Die entstandenen Arbeiten sind aber keineswegs Spuren singulärer Orts- oder Naturerfahrung, sondern Ergebnisse einer systematischen wie konzeptionellen Vorgehensweise. Ihre minimalistische Poesie eröffnet assoziative Freiräume und sensibilisiert die ästhetische Wahrnehmung über die Kunst hinaus. |
PATRICK NIEMANN Verwurzelungen (Wien), 2011
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PATRICK NIEMANN Verwurzelungen (Wien), 2011 Tusche auf Papier 42 x 27,9 cm 5 Unikate signiert, datiert
450,-
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PATRICK NIEMANN (*1976 in Bonn, lebt in Berlin und Bonn) ist Atelierhausstipendiat und hat die Düsseldorfer Akademie als Meisterschüler bei Albert Oehlen absolviert. Neben der Malerei ist vor allem die Zeichnung sein Ausdrucksmedium, in welchem figurative und abstrakte Elemente aufeinandertreffen. Eine surreale Grundstimmung durchzieht seine Arbeiten, die von Traumcharakteren bewohnt sind und mit wenigen Linien in eigene Bildwelten führen. Seine Jahresgabe besteht aus fünf Zeichnungen mit feinen Tuschelinien, die während seiner Aufenthalte in Wien und Amsterdam entstanden sind. |
JORGE PARDO o. T., 2010
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JORGE PARDO o. T., 2010 Digitaldruck auf MACtac Vinyl-Papier 63 x 91,4 cm 3 Unikate signiert, datiert 700,-
vergriffen
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JORGE PARDO (*1963 in Havanna, lebt in Los Angeles) gehört zu den wichtigsten Künstlern, die seit den 90er Jahren an der Schnittstelle von Kunst und Design ihren konzeptuellen Ansatz weiter entwickeln: „Ich versuche, auf eine wunderschöne und angenehme Art etwas zu machen, das grundlegend anders ist." 2009 war sein Werk in einer Einzelpräsentation in der Kunstsammlung NRW, Düsseldorf, zu sehen. Für den Bonner Kunstverein hat PARDO drei Arbeiten entwickelt, die eine farbenfrohe Tierwelt präsentieren. Doch unterbricht das vorangestellte Raster von runden Segmenten die direkte Anschauung der einzelnen Motive. Der Betrachter ist an das kaleidoskopische Sehen, das gerasterte Fenster oder auch an die Welt kommerzieller, farbenfroher Sticker erinnert.
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ANNETTE RUENZLER o. T., 2011
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ANNETTE RUENZLER o. T., 2011 Siebdruck auf Seide, Holz, 2 Nägel 130 x 100 x 3 cm Auflage: 2 + 1 AP mit Zertifikat 1000,- inkl. Rahmen
vergriffen
Neben Skulpturen entstehen in der Praxis von ANNETTE RUENZLER (*1968 in Speyer, lebt in Berlin) Zeichnungen und Siebdrucke. Die Künstlerin verhandelt in ihren Werken die Ambivalenz von Mustern. Als Edition für den Kunstverein hat sie einen Siebdruck auf Stoff angefertigt, dessen Auflagenhöhe vom Herstellungsprozess bestimmt ist. Ein Gittermuster wurde auf einen feinen Stoff gedruckt, der lose in einem Holzrahmen hängt. Das Gitter, normalerweise ein strenges Muster, ist hier stellenweise verblasst, abgebrochen und wirkt müde. Die Sanftheit des Stoffes spitzt diesen Effekt zu und lässt einen paradoxen Eindruck von Stärke und Melancholie entstehen. |
THOMAS SCHEIBITZ A.G.C.T. (04), 2011
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THOMAS SCHEIBITZ A.G.C.T. (04), 2011 Offset Fünffarbdruck 69 x 99 cm Auflage: 10 + 3 AP signiert, datiert, nummeriert
900,-
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THOMAS SCHEIBITZ (*1968 in Radeberg, lebt in Berlin) studierte an der Hochschule für bildende Künste in Dresden. Mit seinen Skulpturen und Gemälden, die auf einfachen geometrischen Figuren basieren, erlangte er schnell internationale Aufmerksamkeit. Als Jahresgabe hat der Künstler einen Fünffarbdruck entworfen, der divergierende Motive vereint und offenbar um formale Kriterien wie Struktur und Oberfläche kreist. Der mit „A.G.C.T. (04)“ betitelte Druck bezieht sich auf die Anfangsbuchstaben der vier Grundbausteine des DNA-Moleküls: Adenin, Cytosin, Guanin und Thymin. Für SCHEIBITZ, der die strikte Trennung der Gattungen ablehnt, ist die kettenförmige DNA-Struktur eine treffende Metapher für die unendlichen Formkombinationen und das sich gegenseitig erweiternde Zusammenspiel von Malerei und Skulptur. |
LORENZ STRASSL o. T. (Ruhmeshalle), 2010
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LORENZ STRASSL o. T. (Ruhmeshalle), 2010 Fotovergrößerung auf Barytpapier 30 x 24 cm Auflage: 10 + 2 AP, davon 9 für den Bonner Kunstverein signiert, datiert, nummeriert
600,-
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LORENZ STRASSL (*1970 in Ingolstadt, lebt in München) studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München und war u.a. in Ausstellungen im Haus der Kunst, München, und in der Bundeskunsthalle, Bonn, vertreten. Im Foyer des Kunstvereins zeigten 2011 drei Fotoarbeiten in Leuchtkästen kulissenhafte, mystifizierende Raumansichten. Die Jahresgabe eröffnet einen verstörenden Gang in die Tiefe, eine „Ruhmeshalle“, deren glorreiche Zeit der Vergangenheit angehört. Eine Büste, Sinnbild einstigen Erinnerungskultes, liegt samt Sockel buchstäblich auf der Nase und Stalaktiten wachsen vom Tonnengewölbe den unkenntlichen ‚Heroen’ entgegen. STRASSL inszeniert dichte Räume der Erinnerung und stellt Fragen nach dem Umgang mit Geschichte und Kultur. |
FRANK STÜRMER o. T., 2010
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FRANK STÜRMER o. T., 2010 Ilfochrome 18 x 12 cm Auflage: 12 + 2 AP signiert, datiert, nummeriert
250‚-
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FRANK STÜRMER (*1972 in Bukarest, lebt in München) absolvierte sein Studium an der Fachakademie für Fotodesign in München. Er bespielte in diesem Jahr das Foyer des Kunstvereins mit einer Videoinstallation, in der die Weite des Meeres, ein Kinderlied und Aufnahmen aus einer Irrenanstalt eine ambivalente Sinnebene bilden. Die Jahresgabe, die stellvertretend für seine Arbeitsweise steht, verdichtet ein zunächst unscheinbares Motiv spannungsreich. Konzentriert blickt das Haustier dem Betrachter entgegen, stellt dessen erhöhten Standpunkt in Frage und begegnet ihm auf Augenhöhe. STÜRMERS Fotografie eines vermeintlich harmlosen Kaninchens erzeugt eine Verunsicherung, die nachhallt |
GABRIEL VORMSTEIN Les deux amies, 2011
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GABRIEL VORMSTEIN Les deux amies, 2011 Bleistift, Marker, Fixativ, Wachskreide auf Layoutpapier 29,7 x 21 cm 7 Unikate, davon 6 für den Bonner Kunstverein signiert, datiert
1200,-
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Die Arbeiten von GABRIEL VORMSTEIN (*1974 in Konstanz, lebt in Berlin), die u.a. bei Casey Kaplan in New York und in der Kunstsammlung NRW, Düsseldorf, zu sehen waren, sind von der Bildsprache der klassischen Moderne inspiriert. Der Künstler befragt die emotional aufgeladene Stimmung dieser Epoche und nutzt dabei oftmals Zeitungen als Malgrund, die ihre eigene Gegenwart einbringen. In seiner Jahresgabe führt VORMSTEIN die Auseinandersetzung mit den Zeiten in der Überblendung attraktiver Frauendarstellungen fort. Die Zeichnungen fügen sich zu keiner schnell überschaubaren Einheit, sondern verführen in spannungsreicher Transparenz zum wiederholten Hin- und Einsehen. |
CHRISTOPH WESTERMEIER Bollongier, 2011
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CHRISTOPH WESTERMEIER Bollongier, 2011 C-Print 40 x 30 cm Auflage: 10 + 3 AP signiert, datiert
280,-
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CHRISTOPH WESTERMEIER (*1984 in Köln, lebt in Düsseldorf und Amsterdam) bezieht sich im Werktitel auf den flämischen Maler Hans Bollongier, der im 17. Jahrhundert mit exquisiten Blumenstillleben bekannt wurde. Teilweise verdeckt sieht man eines seiner Gemälde, das zur Zeit des sogenannten ‚Tulpenfiebers’ entstand. Assoziationsreich wie hintergründig blickt WESTERMEIER auf die Kunstgeschichte und hinterfragt mit seinen Fotografien die Gewohnheiten unserer Wahrnehmung. Eine Qualität, die 2010 die Jury des PETER MERTES STIPENDIUMS überzeugte und im letzten Frühjahr in unseren Ausstellungsräumen zu sehen war. |
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BEDWYR WILLIAMS Tschüssbank, 2011
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BEDWYR WILLIAMS Tschüssbank, 2011 Giclée Druck auf Papier 17,7 x 33,1 cm Auflage: 30 + 3 AP, davon 27 für den Bonner Kunstverein signiert, datiert, nummeriert
180,-
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Der selbstgewählte Lebensort im ländlichen Wales ist für BEDWYR WILLIAMS (*1974 in St. Asaph, Wales) Gegenstand seiner Praxis, die neben Skulptur und Installation auch Performance als wichtigen Bestandteil aufweist. Persönliche Erlebnisse und kulturelle Missverständnisse bilden den Ausgangspunkt für eigensinnig verwobene Erzählstränge, die oftmals moralische oder ethische Grundsätze spielerisch zum Vorschein bringen. Dass WILLIAMS in der Zeit der weltweiten Finanz- und Bankenkrise sein eigenes Kreditinstitut „Tschüssbank“ nennt, scheint ein ironischer Kommentar zu aktuellen Diskussionen. Als Jahresgabe kann man einen signierten Scheck der „Tschüssbank“ erwerben. |