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Oliver Osborne, Wohnen, 2017, Courtesy of the Artist, and Tanya Leighton Gallery, Berlin

Eröffnung: Oliver Osborne, Hayley Tompkins

Oliver Osborne
Hayley Tompkins
17. April – 24. Juni 2018
Eröffnung: Freitag, 20. April, 19 Uhr

Die Malereien Oliver Osbornes vereinen Elemente der Abstraktion, Figuration und Appropriation, ohne ihnen dabei eine Hierarchie zu geben. Siebdrucke von appropriierten Cartoons oder Seiten aus Sprachlehrbüchern, große monochrome und zu mehrteiligen Werken zusammengestellte Leinwände, Stickereien und präzise ausgeführte Malereien von Figuren und Objekten – all das gehört zu Osbornes Repertoire. Durch die Verwendung dieses großen Spektrums bildlicher Ausdrucksmittel versucht er, gegen die traditionelle Divergenz von Abstraktion und Figuration anzumalen und zu verstehen, welches Potential sich noch im Akt des Malens innerhalb der zeitgenössischen Kunst verbirgt.

Seine Ausstellung im Bonner Kunstverein zeigt neue Arbeiten und ist Osbornes erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland.

Oliver Osborne (geb.1985, Edinburgh, lebt und arbeitet in Berlin, DE) ihm wurden Einzelausstellungen in den folgenden Galerien gewidmet: Tanya Leighton Gallery, Berlin (On Swabian Hedonism, 2017); Peles Empire, Berlin (2016); Vilma Gold, London (2016); Gió Marconi, Mailand (2015); Catherine Bastide, Brüssel (2015). Zu weiteren Ausstellungen, in denen seine Werke gezeigt wurden, gehörten in den letzten Jahren: Plant Scenery of the World, Inverleith House, Edinburgh (2017); Home is not a place, Deutsche Botschaft, London (2017); The Written Trace, Paul Kasmin, New York (2015); The Funnies, MOT International, Brüssel (2015); The Go Between, Museo di Capodimonte, Neapel und Sprovieri, London (2014); Everything Falls Faster Than An Anvil, Pace Gallery, London (2014); Bloomberg New Contemporaries, ICA, London (2012).

Hayley Tompkins arbeitet in den Medien Malerei, Fotografie und mit gefundenen Objekten, aus denen sie Installationen zusammenstellt, die den Prozess des Betrachtens und Erfahrens von Raum hervorheben. Durch ihre künstlerische Praxis versucht sie, Alltagsgegenstände durch eine Untersuchung der mimetischen Qualitäten von Farbe und Malen zu verstehen. Der Akt des Malens ist für sie allerdings eher ein Prozess des Denkens und Erkundens als ein Mittel, einfach Gemälde zu erzeugen. Sie sucht nach neuen Möglichkeiten, das transformative Potenzial der Malerei zu erproben und zu erkunden, um ein Gleichgewicht zwischen dem Gemalten und dem Physischen zu erzielen.

Die Ausstellung im Bonner Kunstverein ist Tompkins erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland.

Tompkins (geb. 1971, Leighton Buzzard, England, lebt und arbeitet in Glasgow, Schottland), vertrat 2013 Schottland bei der 55. Biennale von Venedig; auch nahm sie 2015-17 an der British Art Show 8 teil. Einzelausstellungen ihrer Arbeiten fanden unter anderem statt in: The Common Guild, Glasgow (2014); Aspen Art Museum, Colorado (2013); Studio Voltaire, London (Currents, 2011); The Modern Institute, Osborne Street, Glasgow (A Piece of Eight, 2011); Inverleith House, Edinburgh (Autobuilding, 2009); und The Drawing Room, London (Re, 2008). Zu den Gruppenausstellungen, in denen sie vertreten war, gehören: The Persistence of Objects, Lismore Castle Arts, Lismore, kuratiert von The Common Guild (2015); The Grass is Singing, Mendes Wood DM, São Paulo, kuratiert von The Modern Institute (2015); I Cheer a Dead Man’s Sweetheart, De La Warr Pavilion, Bexhill (2014); The Imminence of Poetics, São Paulo Biennale, São Paulo (2012); und Watercolour, Tate Britain, London (2011). Arbeiten von Tomkins befinden sich in einer Anzahl öffentlicher Sammlungen, darunter die Tate Gallery, London; das Museum of Modern Art, New York; die British Council Collection, London; das Bard College of Art, New York; The Whitworth Art Gallery, Manchester; und das Museum of Art, Rhode Island School of Design.