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Banu Cennetoglu, Außenansicht, 2015. Photo: Ayse Tasci

Podiumsdiskussion

Kunstvereine – immer noch ein deutsches Ausnahmephänomen?
Initiator: Kritikerplattform „Kritischen Rheinland“
Gastgeber: Bonner Kunstverein
Panel: Eva Birkenstock (Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf), Michelle Cotton (Bonner Kunstverein), Ben Kaufmann (Neuer Aachener Kunstverein), Moritz Wesseler (Kölnischer Kunstverein)
Moderation: Uta M. Reindl vom „Kritischen Rheinland“

Ein Talk im Bonner Kunstverein mit vier DirektorInnen von Kunstvereinen der Region: Eva Birkenstock (Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf), Michelle Cotton (Bonner Kunstverein), Ben Kaufmann (Neuer Aachener Kunstverein), Moritz Wesseler (Kölnischer Kunstverein)

Kunstvereine sind eine deutsche Erfindung und blicken hierzulande auf eine zweihundertjährige Geschichte zurück. Als erste freie Koorporationsform gegenüber dem Ständestaat wurden sie von Künstlern und dem aufstrebendem Bürgertum gegründet und gelten seitdem als zentrale Vermittlungsinstanz für zeitgenössische Kunst sowohl in den Städten als auch auf dem Lande.

Aber kommt Kunstvereinen heute angesichts der globalisierten Kunstwelt noch immer eine derart zentrale Vermittlerrolle für zeitgenössische Kunst zu? Gibt es dieses Alleinstellungsmerkmal in dem mittlerweile hochkomplexen Kunstmarkt tatsächlich noch? Wie groß ist die kulturpolitische Bedeutung der Kunstvereine heute? Geht es immer noch – ganz wie im ursprünglichen Sinne – basisdemokratisch zu in den Kunstvereinen?

Wir freuen uns auf Ihren Beduch und eine angeregete Diskussion!