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Maryanne Amacher, Installationsansicht, 2014, Bonner Kunstverein, Courtesy die Künstlerin. Photo: Simon Vogel

Maryanne Amacher: Intelligent Life

Die Ausstellung stellt das Werk der amerikanischen Komponistin und Künstlerin Maryanne Amacher (1938–2009) vor. Amacher studierte in den 1960er Jahren bei Karlheinz Stockhausen, arbeitete in den 1970er und 1980er Jahren mit John Cage und Merce Cunningham und war Fellow am Center für Advanced Visual Studies am MIT in Cambridge/MA.. Sie experimentierte früh mit der Beziehung von Klang und Raum und erforschte die physiologischen Bedingungen des Hörens. Trotz ihres großen Einflusses auf jüngere KünstlerInnen als eine Art „Künstler-Künstlerin“ ist Amacher bis heute in Europa nur einem kleinen Kreis bekannt.

Die Ausstellung „Intelligent Life“ zeigt einen umfassenden Überblick mit selten gezeigten Archivmaterialien, Fotografien, Partituren und Tonaufnahmen der Künstlerin. Im Zentrum der Präsentation stehen zwei umfangreiche Werkgruppen, die Serie „City-Links“ (1967–1988) und „Intelligent Life“, an der die Künstlerin seit den 1980er Jahren intensiv arbeitete, die beide mit den Möglichkeiten neuer Technologien experimentieren. Die Ausstellung verfolgt den interdisziplinären und forschenden Arbeitsansatz von Amacher und untersucht ihren Einfluss auf die zeitgenössische künstlerische und musikalische Praxis.

Die Ausstellung wird kuratiert von Axel Wieder (Arnolfini, Bristol) in Zusammenarbeit mit Bill Dietz, Micah Silver und Robert The (Maryanne Amacher Archive, Kingston, NY). Sie wurde erstmals 2012 in der daadgalerie in Berlin präsentiert.

Parallel findet am Freitag, dem 13. Juni, um 19 Uhr die Eröffnung der ebenfalls vom festival bonn hoeren 2014 organisierte Ausstellung Sites & Sounds (14.6.–3.8.2014) in der gkg bonn statt.