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Josh Smith, Installationsansicht, 2016, Bonner Kunstverein, Courtesy der Künstlers und Luhring Augustine, New York. Photo: Simon Vogel

Josh Smith

Das facettenreiche und gleichzeitig stilistisch einheitliche Werk von Josh Smith basiert auf Traditionen der figurativen wie der abstrakten Kunst. Seine fließenden, dynamischen Kompositionen sind durch ihren expressiven Pinselduktus, ihre kalligrafische Linienführung und intensive Farbigkeit gekennzeichnet.

Dieser neuste Werkkomplex umfasst sowohl abstrakte als auch gegenständliche Gemälde in zwei unterschiedlichen Gruppen, die zeitgleich entwickelt wurden. Sie werden gemeinsam mit über 60 kleinen Keramik-Skulpturen präsentiert, die innerhalb der letzten zwei Jahre entstanden sind. Diese stellen ganz unterschiedliche Dinge dar, vom Bekannten  und Vertrauten, hin zum Exotischen und Makabren: Blätter, Gürteltiere, Palmen, Vulkane, Sümpfe, Basketbälle,  Wodka- und Frostschutzmittelflaschen, abgetrennte Hände und  innere Organe.

Dies ist Josh Smiths erste Einzelausstellung in Deutschland.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Volksbank Bonn Rhein-Sieg. Besonderer Dank geht an Galerie Eva Presenhuber, Zürich, und Luhring Augustine, New York.

Josh Smith (geb. 1976, Okinawa; aufgewachsen in Tennessee) studierte an der University of Tennessee, Knoxville, Tennessee, und Miami University, Oxford, Ohio. Der Künstler hatte bereits zahlreiche Einzelausstellungen in renommierten Institutionen, darunter im Museo d’Arte Contemporanea in Rom (2015); De Hallen Haarlem und Centre d’Art Contemporain Genève (beide 2009) und dem Museum für Moderne Kunst, Stiftung Ludwig (MUMOK) in Wien (2008). Smiths Arbeiten waren darüber hinaus in bedeutenden internationalen Überblicksausstellungen vertreten, darunter „The Forever Now: Contemporary Painting in an Atemporal World“ im Museum of Modern Art, New York (2014), „The Painting Factory: Abstraction after Warhol“ im Museum of Contemporary Art, Los Angeles (2012), und auf der 54. Biennale von Venedig (2011). Derzeit ist er in der Schau „Painting 2.0: Malerei im Informationszeitalter” im Museum Brandhorst, München, zu sehen. Gemälde des Künstlers befinden sich bereits in öffentlichen Sammlungen, darunter im Centre Pompidou, Paris, im Museum Moderner Kunst, Stiftung Ludwig (MUMOK), Wien, im Museum of Modern Art und The Whitney Museum of American Art, New York.