Cameraperson

Kirsten Johnson

Cameraperson
Von Kirsten Johnson
Screening und Gespräch
Samstag, 18. Juni, 19 Uhr

Cameraperson ist eine Art Memoir und fordert uns auf, über die außergewöhnliche Karriere der Dokumentarfilmerin und Kamerafrau Kirsten Johnson hinaus über unseren eigenen Status als Beobachter:innen und die damit verbundene ethische und emotionale Verantwortung nachzudenken.

Das Film-Screening wird im Rahmen der Ausstellung The Wig organisiert und von Angharad Williams und Gianmaria Andreetta präsentiert, gefolgt von einem Videogespräch mit Johnson. Im Anschluss an die Veranstaltung sind Sie herzlich in die KURVE, eine temporäre Bar im Glaspavillon und angrenzenden Garten des Bonner Kunstvereins, eingeladen.

Cameraperson, 2016, 102 Minuten
Regie: Kirsten Johnson
Musik: Wellington Bowler, Carla Kihlstedt und Dino Rešidbegović

Beim Sundance Festival 2020 uraufgeführt, gewann Kirsten Johnsons Dick Johnson is Dead den Preis der Jury für Innovation in Nonfiction Storytelling. Im Anschluss daran wurde Johnson für den Film mit einem Primetime Emmy für die beste Regie, dem Critics’ Choice Award für den besten Dokumentarfilm und dem Cinema Eye Award für die beste Regie ausgezeichnet. Vielfach unter den Top-Filmen des Jahres 2020 gelistet, schaffte es der Film auch auf die Oscar-Shortlist. Er wird von der Criterion Collection vertrieben und läuft derzeit auf Netflix mit einer Bewertung von 100% bei Rotten Tomatoes. Kirsten Johnsons vorheriger Film Cameraperson, der von der New York Times in die „Top Ten Films of 2016“ aufgenommen wurde, stand ebenfalls auf der Shortlist für den Academy Award. Ihr Field of Vision-Kurzfilm The Above wurde 2016 für den IDA’s „Best Short Award“ nominiert. Johnsons Kameraarbeit ist zudem im oscarprämierten Citizen Four, im für den Oscar nominierten The Invisible War und im Cannes-Gewinner Fahrenheit 9/11 zu sehen. Sie gehört zu den nur 5% der weiblichen Mitglieder der American Society of Cinematographers.